31.1.2017 | Arbeit in Haft

SGAK Waescherei
Im Kreis der in der Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen inhaftierten Personen stellen die Strafgefangenen eine besondere Gruppe dar. Ihre Lebens- und Erfahrungswelt unterscheidet sich deutlich von derjenigen der Untersuchungshäftlinge.

Arbeit in Haft – Strafgefangenenkommandos im Komplex der Untersuchungshaftanstalt des MfS in Berlin-Hohenschönhausen, April 2010

Von Tobias Voigt

Anders als diese bildeten sie eine – wenn auch zwangsläufige – soziale Gemeinschaft und waren nicht (mehr) einer totalen Isolation unterworfen. Ihre längere Verweildauer und ihre Arbeitsaufgaben ermöglichten ihnen begrenzte Einblicke in die örtlichen Gegebenheiten und den Dienstbetrieb. Über kurz oder lang war jedem Strafgefangenen – im Gegensatz zu den Untersuchungshäftlingen – klar, wo er sich befand.

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Vorschlag zur Zitierweise: Tobias Voigt, Arbeit in Haft – Strafgefangenenkommandos im Komplex der Untersuchungshaftanstalt des MfS in Berlin-Hohenschönhausen, April 2010, Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Studien und Analysen, 05/2017