Zeitzeugenvermittlung

Online-Portal DDR-Zeitzeuge

Rund 25 Jahre nach der Vereinigung beider deutscher Staaten verblasst die Erinnerung an die 40-jährige SED-Herrschaft. Insbesondere Schülerinnen und Schüler, die die DDR nicht mehr aus eigener Anschauung kennen, haben Schwierigkeiten, sich das Leben in einer kommunistischen Diktatur vorzustellen. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat deshalb ein Koordinierendes Zeitzeugenbüro als zusätzliches Angebot der politischen Bildung eingerichtet. Es fungiert als gemeinsame Servicestelle der Bundesstiftung Aufarbeitung, der Stiftung Berliner Mauer und der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

Das Büro ermöglicht es Lehrerinnen und Lehrern, DDR-Zeitzeugen in den Unterricht einzuladen. Das Gespräch mit politisch Verfolgten aus der DDR oder Menschen, die Widerstand leisteten, ist besonders für junge Menschen eine beeindruckende Erfahrung. Sie können dadurch das Leben in der SED-Diktatur unmittelbar nachvollziehen und begreifen den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur.

Im Online-Portal www.ddr-zeitzeuge.de können Interessierte nach einem Zeitzeugen in ihrer Nähe suchen. Über ein Anfrageformular oder telefonisch können sie ihren Terminwunsch übermitteln. Das Koordinierende Zeitzeugenbüro unterstützt Schulen und Bildungseinrichtungen bei der Vermittlung, Organisation und Finanzierung von Zeitzeugengesprächen. Finanziert wird das Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ansprechpartner

Koordinierendes Zeitzeugenbüro


Jessica Steckel
Tel.: 030 / 98 60 82-414
Fax: 030 / 98 60 82-464
info [at] ddr-zeitzeuge.de

Michael Lotsch
Tel.: 030 / 98 60 82-447
Fax: 030 / 98 60 82-464
info [at] ddr-zeitzeuge.de

Download:
Flyer zum Koordinierenden Zeitzeugenbüro

 

Kooperationspartner

Logo Stiftung Berliner Mauer

 Logo Stiftung Aufarbeitung


Gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

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