8.10.2013 | Gedenkstätte erinnert an Erich Loest

Lesung mit Freunden und Weggefährten

Mit einer Lesung erinnert die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen am heutigen Dienstag (08.10.) an den kürzlich verstorbenen Schriftsteller Erich Loest. Ab 20.00 Uhr gedenken Freunde und Weggefährten im Literaturhaus Berlin eines der bedeutendsten literarischen Chronisten des 20. Jahrhunderts.

Neben den Schriftstellern Lutz Rathenow, Hannes Schwenger und Hans-Christoph Buch sprechen der Rundfunkjournalist Karl Corino sowie Gedenkstättendirektor Hubertus Knabe.


Vom nationalsozialistischen Werwolf wandelte sich Erich Loest nach dem Krieg zum Anhänger der SED, die ihn 1957 für sieben Jahre ins Gefängnis warf. 1981 siedelte er in die Bundesrepublik über.  Nach dem Ende der DDR kehrte er in seine sächsische Heimat zurück. Er setzte sich engagiert für die Aufarbeitung der SED-Diktatur ein, wofür er 2012 mit dem Hohenschönhausen-Preis geehrt wurde. Loest hinterlässt ein literarisches Werk von über 70 Büchern.

Zeit: 08. Oktober 2013, 20.00 Uhr
Ort: Literaturhaus Berlin
Fasanenstr. 23, Berlin-Charlottenburg

Kontakt:
André Kockisch, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Telefon: 030 / 98 60 82-413
E-Mail: a.kockisch@stiftung-hsh.de

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