29.10.2013 | Historiker diskutieren über totalitäre Regime

Podiumsgespräch zur Totalitarismus-Ausstellung in der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Schaffung einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur ist Gegenstand einer Podiumsdiskussion, die am Mittwoch (30.10.) in der Akademie Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin stattfindet. Experten aus Deutschland, Estland, Polen und Tschechien diskutieren dabei über die Aufarbeitung von Nationalsozialismus und Kommunismus in Deutschland und Mittelosteuropa.

Die Diskussion gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung „Totalitarismus in Europa. Faschismus,  Nationalsozialismus, Kommunismus“, die bis zum 7. November 2013 in der Konrad-Adenauer-Stiftung zu sehen ist. Sie behandelt erstmals die Verbrechen aller totalitären Regime in vergleichender Perspektive. Im Mittelpunkt steht dabei die Zahl der Opfer in den von beiden Diktaturen betroffenen Ländern und wie mit den Verantwortlichen jeweils umgegangen wurde. Die Ausstellung wurde von der Europäischen Union finanziert und von der „Plattform des Europäischen Gedenkens und Gewissens“ erarbeitet, einem 2011 gegründeten Zusammenschluss aus Gedenkstätten und Aufarbeitungs-einrichtungen in Europa.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind unter anderem der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, die Direktorin der „Plattform des Europäischen Gedenkens und Gewissens“, Dr. Neela Winkelmann-Heyrovská, sowie der stellvertretende Direktor des Museums des Warschauer Aufstandes, Dr. Pawel Ukielski.

Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter www.kas.de

Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin
Datum: 30. Oktober 2013
Uhrzeit: 18.00 bis 20.00 Uhr

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt:
Presstelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Telefon: 030-98 60 82 448
E-Mail: pressestelle@stiftung-hsh.de

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