27.9.2013 | Neue Dauerausstellung im ehemaligen Stasi-Gefängnis

Eröffnung mit Klaus Wowereit und Bernd Neumann

Nach mehrjährigen Umbaumaßnahmen eröffnet die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen am Freitag (04.10.) ihre neue Dauerausstellung. Im 10.00 Uhr findet im Beisein der Medien ein Rundgang mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und dem Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann statt. Um 10.30 Uhr folgt die offizielle Eröffnungsveranstaltung.

Dabei sprechen neben den beiden Politikern Gedenkstättendirektor Hubertus Knabe und der ehemalige Häftling Horst Jänichen. Für die Veranstaltung haben sich bereits über 350 Interessierte angemeldet.

Die neue Dauerausstellung trägt den Titel „Gefangen in Hohenschönhausen: Zeugnisse politischer Verfolgung 1945 bis 1989“. Auf 700 Quadratmetern zeigt sie rund 500 seltene Exponate und mehr als 300 historische Fotos. Zusätzlich stehen den Besuchern 100 Medienstationen zur Verfügung. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Erfahrungen der Opfer während ihrer Haft in Hohenschönhausen. Zum ersten Mal werden auch die Büros der früheren Gefängnisleitung gezeigt. Ein eigener Ausstellungsbereich informiert über die Arbeits- und Lebenswelt der Gefängnisbediensteten.

Die Kosten für die Dauerausstellung belaufen sich auf knapp 3,3 Millionen Euro. Hinzukommen rund 13 Millionen Euro für den Umbau der Gedenkstätte. Die Kosten wurden vom Bund und vom Land Berlin zu gleichen Teilen getragen.

Für den Presserundgang ist eine Akkreditierung bis Mittwoch, 02.10. nötig.
Zeit: 04. Oktober 2013
10.00 Uhr: Presserundgang
10.30 Uhr: Eröffnung der Ausstellung
Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66, 13055 Berlin

Kontakt:
André Kockisch, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Telefon: 030 / 98 60 82-413
E-Mail: a.kockisch@stiftung-hsh.de

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