16.6.2014 | 20 Jahre Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister und Abendveranstaltung

Vor zwanzig Jahren, im Juni 1994, nahm die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ihre Arbeit auf. Nur vier Jahre nach Schließung der zentralen Haftanstalt des Staatssicherheitsdienstes begann die Aufarbeitung eines der dunkelsten Kapitel der DDR. Aus dem düsteren Haftort ist eine lebendige Erinne-rungsstätte geworden. Seit ihrer Gründung wurde die Gedenkstätte von mehr als 3,3 Millionen Menschen besucht.

Aus Anlass des Jubiläums lädt die Stiftung zu einer Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, ein. Zusammen mit dem Direktor der Gedenkstätte, Hubertus Knabe, ziehen sie Bilanz der letzten zwanzig Jahre und geben Auskunft über die Projekte und Vorhaben der Zukunft. Die Pressekonferenz findet in der ehemaligen Gefängnisküche statt. Diese wird in den kommenden Jahren Teil einer neuen Sanierungsphase sein.

In einer Abendveranstaltung am 25. Juni erinnern sich damals Beteiligte an die Umstände der Gründung, unter ihnen die erste Leiterin der Gedenkstätte Gabriele Camphausen und der Historiker Stefan Wolle.

Zusätzlich sind die geführten Rundgänge am kommenden Sonntag (22.06.) für Einzelbesucher kostenlos.

Pressekonferenz:
Zeit: Freitag, 20. Juni 2014, 9.30 Uhr
Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Gefängnisneubau, Küchentrakt, Genslerstraße 66, 13055 Berlin

Abendveranstaltung:
Zeit: Mittwoch, 25. Juni 2014, 19.00 Uhr
Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen,, Genslerstraße 66, 13055 Berlin

Kontakt:
André Kockisch

Tel. 030 / 98 60 82-413
a.kockisch@stiftung-hsh.de

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