12.8.2015 | Gedenkstätte erinnert an Opfer der Berliner Mauer

Kranzniederlegung zum Jahrestag des Mauerbaus

Anlässlich des Jahrestags des Mauerbaus vor 54 Jahren erinnert die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen am Donnerstag (13.08., 12.00 Uhr) an die Opfer des DDR-Grenzregimes. Im Beisein von Besuchern legt Gedenkstättendirektor Hubertus Knabe einen Kranz am Gedenkstein für die Opfer der kommunistischen Ge-waltherrschaft im Innenhof der früheren Untersuchungshaftanstalt des DDR-Staatssicherheitsdienstes nieder.

Die Gedenkstätte will damit an die zahlreichen Menschen erinnern, die wegen Fluchtversuchen in der DDR verhaftet wurden. „Die größte Gruppe der Maueropfer sind diejenigen, die wegen Fluchtdelikten ins Gefängnis kamen,“ erklärte Gedenkstättendirektor Knabe. Insgesamt seien deshalb mehr als 72.000 Menschen verhaftet worden. Auch im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen saßen nach Angaben der Gedenkstätte seit dem Mauerbau überwiegend Flüchtlinge und Ausreiseantragsteller in Haft.

Die Berliner Mauer bestand vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989. Mit einer Länge von 168 km riegelte sie West-Berlin hermetisch ab. Mindestens 138 Menschen verloren bei Fluchtversuchen in Berlin ihr Leben.

Donnerstag, 13. August 2015, 12.00 Uhr
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Genslerstr. 66, 13055 Berlin

Kontakt:
André Kockisch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 030 / 98 60 82-413
a.kockisch@stiftung-hsh.de

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