20.5.2016 | Datenbank zu Kommunismusopfern geplant

Gedenkstätte beteiligt sich an Symposium in Budapest

Die Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen will eine Datenbank mit den Namen aller Opfer des Kommunismus in Europa aufbauen. Die Idee zu dem Projekt „Den Opfern einen Namen geben“ soll am Mittwoch (25.05.) im Rahmen eines internationalen Symposiums in Budapest vorgestellt werden.

Das Symposium findet vom 24. bis 26. Mai in der Ungarischen Akademie der Wissenschaften statt und wird vom Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENES) veranstaltet. Das von der Bundesregierung unterstützte Netzwerk beschäftigt sich mit der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung der Geschichte Europas im 20. Jahrhunderts. Das Symposium findet einmal jährlich mit mehreren Hundert Vertretern von Institutionen und Organisationen statt, die sich mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen.

Mehr Informationen unter www.europeanremembrance.enrs.eu.

Kontakt:
André Kockisch, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Telefon: 030 / 98 60 82-413
E-Mail: a.kockisch@stiftung-hsh.de


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