6.12.2016 | Gedenkstätte erinnert an Verfolgung in China

Diskussion zum Tag der Menschenrechte

Zum Tag der Menschenrechte erinnert die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen am Freitag (09.12., 19 Uhr) an die Unterdrückung der politischen Opposition in China. Im Mittelpunkt steht das Schicksal des Schriftstellers und Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, der seit sieben Jahren in Haft sitzt. Im Dezember 2008 hatte er mit über 300 Gleichgesinnten unter dem Titel „Charta 08“ einen Forderungskatalog zur Demokratisierung Chinas veröffentlicht.

Kurz darauf wurde er wegen „Untergrabung der Staatsgewalt“ festgenommen. Zur Übergabe des Friedensnobelpreises vor sechs Jahren durfte er nicht nach Oslo fahren.

Bei der Veranstaltung diskutieren Experten und Betroffene über die aktuelle Situation in China. Mit dabei sind der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu, der seit 2011 im Exil in Deutschland lebt, die Vorsitzende des chinesischen PEN-Zentrums, Tienchi Martin-Liao, der China-Experte von Amnesty International, Dirk Pleiter, sowie die langjährige ARD-Hörfunkkorrespondentin in Peking, Ruth Kirchner.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, um Anmeldung wird gebeten.

Termin: Freitag, 09.12.2016, 19 Uhr
Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstr. 66, 13055 Berlin

Kontakt:
André Kockisch, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Telefon: 030 / 98 60 82-413
E-Mail: a.kockisch@stiftung-hsh.de


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