1.3.2018 | 65. Todestag von Josef Stalin

Sonderführungen durch Kellergefängnis der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Am 5. März jährt sich der Tod des sowjetischen Diktators Josef Stalin zum 65. Mal. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erinnert mit kostenlosen Sonderführungen an diese historische Zäsur. Von 1945 bis 1953 wurden Tausende Opfer des Stalinismus unter katastrophalen Bedingungen im Kellergefängnis, dem berüchtigten U-Boot, eingesperrt.

Der sowjetische Geheimdienst NKWD und die DDR-Staatssicherheit verhörten und folterten politische Gegner, zu denen auch zahlreiche Kommunisten zählten. Die Sonderführung zeigt an ausgewählten Beispielen, mit welcher Härte das stalinistische Regime gegen tatsächliche und vermeintliche Andersdenkende in Deutschland vorgegangen ist.

Mit Stalin starb einer der größten Massenmörder der Geschichte, dessen Tötungsmaschinerie auch in Deutschland zehntausende Opfer forderte. Die DDR feierte Josef Stalin als den „besten Freund des deutschen Volkes“. Wer sich dem Kult um den sowjetischen Diktator verweigerte, konnte zu hohen Haftstrafen verurteilt werden. Die Führungen finden als Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Rote Gott – Stalin und die Deutschen“ statt. Sie ist bis zum 30. Juni 2018 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Sonderführungen

Samstag, 3. März und Sonntag, 4. März 2018, jeweils 12 und 13 Uhr
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstr. 66

Kontakt:
André Kockisch, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Telefon: 030 / 98 60 82-413
E-Mail: a.kockisch@stiftung-hsh.de


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