Inhaftiert in Hohenschönhausen

Hubertus Knabe, Andreas Engwert (Hg.)
Inhaftiert in Hohenschönhausen: Zeugnisse politischer Verfolgung 1945-1989. Katalog zur Dauerausstellung
240 Seiten, 22 x 26 cm, 400 Abbildungen
Klappenbroschur mit Transparent-Schutzumschlag
ISBN 978-3-89479-947-2

16,95 EUR

Von 1945 bis 1989 befand sich im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen ein streng geheimes Sperrgebiet. Vom Sommer 1945 bis Herbst 1946 betrieb hier die sowjetische Geheimpolizei NKWD ein Speziallager und ab 1947 ihre zentrale Untersuchungshaftanstalt für Ostdeutschland - ein Kellergefängnis mit 68 dunklen Zellen, das so genannte U-Boot. 1951 übernahm das DDR-Ministerium für Staatssicherheit das Gefängnis und erweiterte es um einen Neubau und ein Arbeitslager.

Bis zum Ende der SED-Diktatur 1989 wurden in Hohenschönhausen rund 40.000 Menschen inhaftiert; viele von ihnen waren physischer oder psychischer Gewalt ausgesetzt. Die Dauerausstellung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erzählt erstmals ihre Geschichte.

Dieser Katalog präsentiert erstmals zahlreiche Objekte, historische Fotos und Dokumente aus der Dauerausstellung "Inhaftiert in Hohenschönhausen: Zeugnisse politischer Verfolgung 1945-89" sowie Berichte ehemaliger Gefangener und Informationen zum Dienstalltag der Stasi-Mitarbeiter. Das Buch macht auf beklemmende Weise deutlich, wie die kommunistische Führung in der DDR mit Andersdenkenden umging.

Katalog Dauerausstellung