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Andreas Mehlstaeubl

Andreas Mehlstäubl

Andreas Mehlstäubl, geb. 1965 in Potsdam, war Matrose bei der Seereederei Rostock. Nach einem abgelehnten Ausreiseantrag plante er seine Flucht. Im Juni 1987 wurde er verhaftet und wegen "Republikflucht" zu einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Im Rahmen einer Amnestie wurde er im Dezember 1987 in die DDR entlassen. Im März 1988 durfte er in die Bundesrepublik ausreisen.

Infolge seiner Akteneinsicht stellte er fest, dass sein Vater als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Staatssicherheitsdienstes seit seinem 16. Lebensjahr auf ihn angesetzt war und einen "Zuführungsgrund" erarbeiten sollte.